Erektile Dysfunktion

Medikation, Behandlung der erektilen Dysfunktion

Potenzprobleme sind unangenehm und, zumindest in Partnerschaften, für beide Parteien ein echtes Problem. Zahlreiche Medikamente wie Potenzmittel können jedoch schnell und nachhaltig Abhilfe schaffen, um die erektile Dysfunktion hoffentlich nie wieder zu einem Thema werden zu lassen. Vier besonders geeignete Präparate werden in den folgenden Abschnitten für Sie genauer unter die Lupe genommen.

Vorweg sei gesagt, daß es sich hierbei um Medikamente handelt, welche Impotenz aufgrund von physischen Beeinträchtigungen bekämpfen. Dazu zählt etwa ein Stau des Blutes an ungeeigneten Stellen, welcher eine Erektion komplett verhindert. Eine erektile Dysfunktion kann jedoch auch psychische Ursachen haben. In diesen Fällen sind alle aufgeführten Produkte jedoch wirkungslos und die Ursache der Potenzprobleme sollte stattdessen gemeinsam mit einem Arzt besprochen werden. Viagra, Cialis, Levitra und Kamagra wirken nur bei physischen Störungen.

Arzneimittel Viagra von Pfizer (Wirkstoff Sildenafil)

Dieses von Pfizer hergestellte Medikament unterstützt die Blutzufuhr erheblich
und kann Potenzprobleme innerhalb sehr kurzer Zeit bekämpfen. Dabei ist jedoch darauf zu achten, daß Viagra kein Allheilmittel ist: Nur bei einer ausreichenden sexuellen Stimulation kann auch eine Erektion erreicht werden. Falls dies der Fall ist, sollte eine erektile Dysfunktion jedoch innerhalb weniger Minuten nach Einnahme des Präparates verschwinden.

Bei regelmäßiger Einnahme von Viagra ist davon auszugehen, daß eine Erektion an einem
beliebigen Zeitpunkt innerhalb eines Zeitraums von 24 Stunden erreicht werden kann. Das Medikament muß nicht zwingend vor sexueller Aktivität eingenommen werden, eine regelmäßige Anwendung ist langfristig wichtiger.

Vor der Einnahme sollte außerdem geklärt werden, inwieweit Wechselwirkungen mit anderen
Medikamenten bestehen. Dabei sind leichte Schwindelanfälle direkt nach der Einnahme von Viagra eine der häufigsten Nebenwirkungen. Das Bedienen von schweren Maschinen oder auch das Autofahren ist somit nur dann zu empfehlen, wenn garantiert keinerlei Nebenwirkungen zu verzeichnen sind. Auch sollten ältere Personen mit Impotenz davon absehen, Viagra zu nehmen, wenn sie unter Herzproblemen leiden. Ein zu hoher oder niedriger Blutdruck kann dann mitunter schwere Folgen haben. Weitere verbreitete Nebenwirkungen sind beispielsweise Kopfschmerzen oder eine plötzlich verstopfte Nase. Diese schränken die Wirksamkeit von Viagra gegen eine erektile Dysfunktion jedoch in keiner Weise ein.

Arzneimittel Cialis von Lilly (Wirkstoff Tadalafil)

Sobald Cialis von Lilly in den Blutkreislauf gelangt, werden die für die Erektion zuständigen Blutgefäße entspannt, so daß ein störungsfreier Blutfluß stattfinden kann. Das Ergebnis ist eine normale Erektion. Wie alle anderen Präparate gegen Impotenz wirkt auch Cialis nur bei sexueller Stimulation. Auswirkungen auf den Alltag finden also nicht statt. Für gewöhnlich wird Cialis in Dosen von maximal fünf Milligramm pro Tag eingenommen, wenn häufiger als zwei Mal pro Woche sexuelle Aktivitäten stattfinden. Die Einnahme sollte regelmäßig und mit ein wenig Flüssigkeit zu möglichst festen Zeiten eingenommen werden – wie etwa nach dem
Aufstehen oder zu bestimmten Uhrzeiten. Mehr als die vom Arzt verordnete Menge sollte jedoch niemals eingenommen werden, da dies sogar den gegenteiligen Effekt haben könnte.

Wenn alle Anweisungen befolgt werden, kann eine erektile Dysfunktion normalerweise dauerhaft bekämpft werden. Ausnahmen bestehen dann, wenn ein übermäßig hoher Alkoholkonsum den Blutdruck zu stark abgesenkt hat. In diesen Fällen ist auch von der Einnahme einer weiteren Tablette abzuraten, denn Cialis würde dann wirkungslos bleiben und unter Umständen nur unerwünschte Nebenwirkungen hervorrufen. Diese Nebenwirkungen beinhalten Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, ein anhaltendes Schwindelgefühl oder auch deutlich sichtbare Rötungen des Gesichts. Wenn Cialis so eingenommen wird, wie es vom Arzt verordnet wurde, treten im Regelfall jedoch keinerlei Komplikationen auf und eine Erektion sollte sehr schnell (innerhalb von 30 Minuten) auftreten.

Arzneimittel Levitra von Bayer (Wirkstoff Vardenafil)

Levitra gilt als eines der am schnellsten wirkenden Mittel gegen Potenzprobleme.
Das Medikament hilft dabei, die zuständigen Muskeln zu entspannen und damit einen ungestörten Blutfluß zu erlauben. Bei Impotenz wird so eine schnelle und langanhaltende Erektion ermöglicht, solange eine ausreichende sexuelle Stimulation vorliegt. Je nach Dosierung kann die Wirkung dabei bis zu fünf Stunden anhalten.

Die regelmäßige Einnahme beeinträchtigt den Alltag des Anwenders dabei nicht. Da Levitra nur
bei sexueller Aktivität wirkt, sollte das Präparat keinerlei Auswirkungen auf andere Bereiche des
Lebens haben. Levitra kann jedoch auch spontan genommen werden, da die Wirkung normalerweise innerhalb von 15 Minuten eintreten sollte.

Die Nebenwirkungen von Levitra decken sich dabei mit den Gegenanzeichen der meisten anderen Medikamente gegen erektile Dysfunktion: Kopfschmerzen können ebenso häufig auftreten wie Schwindelgefühle oder eine Rötung des Gesichtsfeldes. Nach der Einnahme sollte von der Verwendung komplizierter und / oder schwerer Maschinen abgesehen werden, da die Person oft nicht abschätzen kann, inwieweit die motorischen Fähigkeiten einwandfrei einsetzbar sind.

Ältere Patienten sollten Levitra rezeptfrei dabei nur einnehmen, wenn vorher eine ausgiebige Beratung mit dem zuständigen Arzt erfolgt ist. Bei zu niedrigem oder hohem Blutdruck etwa ist die Einnahme von Levitra gegen Impotenz nicht zu empfehlen.

Arzneimittel Kamagra (Wirkstoff Sildenafil)

Hinter dem Namen Kamagra verbirgt sich ein Generikum von Viagra, die beiden
Präparate sind in ihrer Wirkung also identisch. Nach Einnahme von Kamagra erfolgt die Wirkung innerhalb von maximal 45 Minuten, während die Dauer auf maximal vier Stunden angegeben ist. Kamagra kaufen hilft dabei, Potenzprobleme zu beseitigen und eine dauerhafte Erektion zu gewährleisten.